Vita

Renate Golla

 

Renate Golla


geb. 1935 in Kassel
Freischaffende Bildhauerin, lebt in Frankfurt/M
Atelier in Rödermark-Oberroden

  Bildhauerstudium an der Städelschule, staatl.
Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt/Main
1957 – 61 bei Prof. Hans Mettel
1966 – 69 bei Prof. Michael Croissant
Zu Beginn Figuren, Figurengruppen und Portraits
In den Zeichnungen (ab ca. 1967) verwende ich Bleistift, Kreide und gelben Farbstift.
Ab 1970 Vom klass. Torso ausgehend kleine Formate, häufig aus hellem Marmor,
große Formate (200 cm H) aus Holz mit Nessel bespannt 
1976 Aufnahme der Torsoform für einen Brunnenstein aus
Naxosmarmor (H 240cm) am Rathaus Rödermark-Oberroden im Auftrag der Gemeinde.
Ab 1977 Große Torsoform in Polyester mit gelber Fläche und Holzstelen, weiß-gelb bemalt.
Mit Nessel bespannte, weiß gestrichene Körper reliefmäßig als Wandobjekt oder
frei im Raum stehend, die zum Reflektor werden. Vorgesetzte, aus Sperrholz ausgesägte Formen sind auf der Rückseite gelb bemalt.
Der Beschauer nimmt diese Farbe nur als Reflektion wahr. 
Ab 1980 Vermehrt Auftragsarbeit für Kirche und Kommune  
Ab 1991 Wiederaufnahme und Weiterentwicklung des Themas GELB-WEISS 
In der Werkreihe:
WAHRNEHMUNG VON WIRKLICHKEIT
Wandobjekte, in denen „Scheinräumlichkeit“ eine besondere Rolle spielt.
Diese entsteht durch das Zusammenspiel von plastischer Form, Linienführung und Farbe. Zu Gelb und Weiß kommt Schwarz
und die Verwendung von weiteren Farben, auch im malerischen Sinn. 
Seit 2008: Weiterführung in der Werkreihe:
KORRESPONDENZ